Volksschule Maria Rojach als „Gesunde Schule“ geehrt

Im Rahmen einer stimmungsvollen Schulveranstaltung – natürlich mit gesunder Jause – wurde die Volksschule Maria Rojach in der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal offiziell in das Netzwerk der „Gesunden Schulen“ aufgenommen. Die Anerkennung in Form einer Urkunde und einer Glastafel überreichte Gesundheitslandesrätin Beate Prettner persönlich. Dabei betonte sie den langfristigen Wert frühzeitiger Gesundheitsbildung und -förderung:

„Kinder lernen Gesundheitsbewusstsein nicht aus Büchern, sondern durch tägliche Erfahrungen. Was wir heute fördern, trägt sie sicher durchs Leben.“

Die VS Maria Rojach mit Schulleiterin Petra Perchtold-Weißenegger arbeitet seit Jahren eng mit der Gesundheitsförderung des Landes Kärnten zusammen und setzt dabei auf folgende Schwerpunkte: Ein Projektjahr stand unter dem Motto „Grenzen erkennen und Grenzen setzen“ – wobei das Spüren des eigenen Körpers, das Ausdrücken von Gefühlen, der Umgang mit Gewalt und das Nein-Sagen im Zentrum standen. Auch der Umgang mit Stress wurde über ein Schuljahr hinweg thematisiert. Schließlich konnten die Kinder Sportarten kennenlernen, die vielleicht nicht so populär sind (u. a. Tanzen, Bogenschießen, Schwimmen etc.), um der zunehmenden Bewegungsarmut von jungen Menschen entgegenzuwirken.
 
Nach mehrjährigem, kontinuierlichem Engagement wurde die Schule nun in den Kreis der „Gesunden Schulen“ ganz offiziell aufgenommen und darf das „Gütesiegel“ tragen. Kärntenweit beteiligen sich knapp 100 Bildungseinrichtungen an der Initiative. Fachkräfte der Unterabteilung Gesundheitsförderung im Land Kärnten begleiten die Schulen und entwickeln gemeinsam individuelle Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientieren.

„Eine Schule, die auf Körper und Seele der Jüngsten achtet, legt das Fundament für starke, selbstbewusste Jugendliche und Erwachsene – die VS Maria Rojach lebt das vor“,

so Prettner.  
Weitere Informationen zur Initiative unter: gesundeskaernten.at
Quelle: LPD Kärnten